Die Dame, die im Meer spazierte

So lautet der Titel eines Films mit Jeanne Moreau, den ich gern mal wieder sehen würde. Unglücklicherweise kann ich ihn nirgendwo kaufen. Wahrscheinlich zu alt. Noch wahrscheinlicher, wer kauft schon einen französischen Film aus den 90ern? Ich. ICH! Ach verdammt. Muss ich wohl meine Erinnerung an eine großartige Jeanne Moreau anders auffrischen, und nein, weder mit “Jule & Jim” noch mit “Fahrstuhl zum Schafott”. Ziellos im Internet suchend, fand ich dann ein Interview mit ihr aus der Süddeutschen, welches im Jahr 2006 geführt wurde. Das ganze Interview gibt es hier, falls es jemanden interessiert.

Aber hier mal ein Auszug:

Man meinte es gut mit Ihnen, deshalb hat man gelüftet, glaube ich.

Man meint es gut mit mir und riskiert meinen Tod. Ich rauche, seit ich denken kann. Und jetzt sterbe ich an einer Lungenentzündung, weil gelüftet wird. Ich meine, es ist ein schöner Tag . . . aber noch haben wir ja nicht Sommer.

Großartige Frau. Großartige Schauspielerin. Großartiger Film. Nur muss ich jetzt wohl darauf hoffen, dass er mal wieder auf ARTE läuft.

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Kurzgeschichten

Das mit dem Schreiben ist ja so eine Sache. Ich für meinen Teil, brauche immer gefühlte drei Stunden, bis ich soweit bin, erste Sätze aufs Papier zu bringen. Ist wahrscheinlich vergleichbar mit der Angst des Malers vor der leeren Leinwand. Dann fange ich irgendwann an und schreibe einfach drauf los. Das ist meist die bessere Wahl, zumindest steht dann schon mal etwas da. Problem: Werde ich dann unterbrochen, fällt es mir schwer, wieder einzusteigen. Dann ist irgendwie der Zauber weg. Seufz. Wahrscheinlich bin ich einfach nicht diszipliniert genug. Die letzte Geschichte fing so an:

Frau von Minkewitz war an jenem sonnigen Herbstnachmittag im Garten ihres 3000 qm Anwesens, um ihre Thai-Chi Übungen zu absolvieren. Überhaupt gab Frau von Minkewitz sehr viel auf Beweglichkeit und dies bezog sich nicht nur auf die rein physischen Gründe. Ausschlaggebend für diese Veränderung war der Tod ihres innig geliebten Mannes, Dr. Bernward von Minkewitz. Eben jener schied vor 20 Jahren plötzlich und unerwartet aus dem Leben, als er sich des Abends in seinem Direktorenbüro nebst eines 30 jährigen Whiskeys auch eine weitgereiste belgische Jahrgangspraline genehmigen wollte. Unglücklicherweise schien die Kombination des in Eichenfässern gereiften Wasser des Lebens mit der geschmeidigen, wenn auch staubtrockenen Jahrgangspraline nicht ganz dem zu erwartenden Geschmackserlebnis zu entsprechen. Statt der versprochenen „Explosion von süßherben und torfigen Geschmacksnuancen“ heftet sich die vermaldeite Praline an Dr. von Minkewitz Rachen, was einen heftigen Hustenanfall zur Folge hatte, bei der die Jahrgangspraline umspült von Honig,- Sherry, sowie Malzaromen in die Luftröhre katapultiert wurde. Ein Heimlich-Manöver hätte dem Direktor sicher das Leben gerettet, jedoch war zur späten Stunde selbst die treue Sekretärin Trude Maier nicht mehr im Hause. Lediglich eine träge Eule, die im Baum vor dem Direktorenzimmer saß, wurde Zeuge wie der Herr Dr. durch sein Zimmer hüpfte und sich dabei abwechselnd die Hände an den Hals hielt oder aber mit den Armen ruderte, während seine Gesichtsfarbe langsam von rot zu blau wechselte.  Das letzte, das Herr Dr. von Minkewitz in seinem Leben sah, war dann auch eine Eule, die gerade gelangweilt ein Gewölle herauswürgte, bevor er mit einem ungläubigen Blick des Bedauerns am Fenster zusammenbrach und aus dem Leben schied.

Soweit so gut. Jetzt hab ich eine Geschichte im Kopf und bekomm sie wieder mal nicht sortiert. Ach. Eine Schande ist das.

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Verlust der Kreativität.

Irgendwie ist meine gesamte Kreativität in 2011 hängengeblieben. Dafür zu Testzwecken mal ein Foto meines Sohnes aus dem letzten Urlaub.

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Vieles wird anders, vieles bleibt gleich.

Seit Jahren will ich ja mein eigenes Blog bauen und scheitere kläglich. Nun ja. Ich versuch mich mal wieder. Aber ehrlich, bis ich das alles hier begriffen habe, dauert wohl noch eine Weile. Vieles wird sicher anders und vieles bleibt gleich. Also nicht wundern.

Posted in Uncategorized | Leave a comment